Pudel + Golem = Ein Perpetuum Mobile der Leidenschaft

Liebe Badende! Achtung! – Hier spricht die Belegschaft des Yuppie-Clubs!

Die Gefahr von Gewittern nimmt exponentiell zur Hitze zu & wie Sie wissen, muß das Wasser dann verlassen werden.

Damit Sie & wir den richtigen Ort zur sicheren Frottee-Trocknung mit angemessener Befeuchtungsoption der Kehlen aufsuchen, haben wir uns zusammen mit den räudigen Punks vom Golden Pudel Club etwas für Sie ausgedacht: Ein Camp, ein Exil, eine Möglichkeit.

«WAS erwartet mich & WIE kam es dazu?»

SIEBEN GLASKLARE FAKTEN!

1. Diese ewigen Segeltörns nerven & für Golf ist es einfach zu heiß!

2. Ergo: Uns war langweilig & wir wollen was Bequemes zum Sitzen haben!

3. Wir suchten ein schattiges Plätzchen im Freien!

4. Wo? – Unser einigermaßen hübsch restauriertes Hamburg verfügt über mehr Brücken, als Mostar & Ypern zusammen!

5. Heureka! Unser Bruderclub «Pudel» besitzt ein solches Bauwerk!

6. Wir brachten unsere schicken Freunde mit & besetzten den Garten unter der Brücke des Golden Pudel Clubs!

7. Dort ist es schattig & wir haben es endlich mal wieder mit Freunden zutun!

= SOMMERBAR À LA GOLEM IM SCHATTEN DER GOLDEN-PUDEL-BRÜCKE!

Am Freitag, den 25. Juli werden wir nun unser ständiges Privatgelage vor dem Pudel auch für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Irgendwer hat diese unsre Gartenparty auf folgenden Namen getauft, Achtung:

«Pudel + Golem = Ein Perpetuum Mobile der Leidenschaft!»

Hinter dem freundlichen Namen verbirgt sich selbstverständlich ein Interesse. Nachdem aufgrund der Eigentumsproblematik das Obergeschoß des Golden Pudels Clubs in die fettigen Hände der Verwertungslogik fiel, wollen auch wir, die Belegschaft des Golem‘ (dem Club der egalisierenden Hinterlistigkeiten) hier auch nochmal kräftig absahnen!

«HAR HAR HAR!»

Unsere Invasion umkämpften Territoriums begießen wir mit unseren wunderbaren Cocktail-Kreationen & bester Champagne, mit der wir unsere Amalgam-Füllungen an Ort und Stelle ausspülen werden!

Dieser Vorgang wird mit einem Zitat von Kurt Tucholsky eingeleitet: «Dort, wo Brücken über unsre Häupter ragen / wird die Sonne uns nicht plagen!»

Mit Marie Ebner-Eschenbach möchten wir ergänzen: «Bis wir welken wie die Pflanzen / dürfen wir im Garten tanzen!»

Zum Schluß noch etwas von uns selbst: «Am besten können wir beim Trinken / uns gegen Geld und Macht verlinken!»

Lassen Sie uns also gemeinsam im Paradiesgarten erblühen, bis dieser Sommer bald alles hinwegfegt, was dann eh‘ wie Blätter von den Bäumen fällt!