Mi, 19/04/17 FatJazz: KILLING POPES UND LATE NIGHT CONCERT

KILLING.POPES

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KILLING POPES GB / NOR / GER

Frank Möbus – guit

Kit Downes – key

Dan Peter Sundland – b

Oli Steidle – dr, comp

Killing Popes: das sind die Masterminds Oliver Steidle an den Drums und der Bassist Petter Eldh aus Schweden. Beide sind seit Jahren international hoch profilierte und angesagte Musiker. Petter Eldh spielt u.a.mit Django Bates, dem Trondheim Jazz Orchestra sowie Marius Neset und der Neue deutsche Jazzpreisgewinner von 2008 und 2010 Oliver Steidle ist vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Der Rote Bereich, Peter Brötzmann, Philm, SoKo Steidle oder Klima Kalima bekannt. Beide verbindet eine Leidenschaft für rhythmisch orientierte Musik: Petter kommt sozusagen vom HipHop und Oliver hörte in seiner Jungend Grindcore und Punk. Musikstile, die zudem einen stark gesellschaftskritischen Charakter besitzen, wie der Jazz in seinen besten Jahren. Dies als stilistische Grundlage bieten die Kompositionen der beiden Alles, was den Jazz heute ausmacht: Rhythmisch komplex, catchy Melodien und Platz für Improvisationen. Der Wahl-Berliner Frank Möbus ist seit Jahren eine Instanz der internationalen Jazz-Szene. Seine Zusammenarbeit mit Carlos Bica und Jim Black, Daniel Erdmann und vor allem sein eigenes Projekt Der Rote Bereich, weisen ihn als uniquen, eigenständigen Künstler aus. Als Sideman bei den Killing Popes trifft er auf seinen langjährigen Wegbegleiter und Drummer des Roten Bereichs Oli Steidle Kit Downes aus England erhielt 2008 den BBC Jazz Award als Rising Star. Er ist Leader des viel beachteten Trio’s Troyka und The Enemy (mit Petter Eldh und James Maddren) spielt mit

Julian Arguelles, Benny Greb und Squarepusher. Dan Peter Sundland ist einer der vielversprechendsten Musiker der jungen norwegischen Musikszene. Sein eigenes Projekt mit Steve Heather, Philipp Gropper und Antonis Anessegos

hat durchwegs sehr gute Kritiken bekommen. Zusammen sind sie die Killing Popes und avancieren, laut Presse, schon zu den wichtigsten Vertretern der aktuellen Avantgarde Szene: „Kaum eine andere Band, versteht es, durch

Komposition und Improvisation derart starke Höreindrücke zu kreieren. „In your face“ dargeboten mit unisono Passagen die durch Mark und Bein gehen und rhythmischer Präsenz die ihresgleichen sucht“ (Thomas Milz / The Wire)

The Killing Popes are an outstanding example about what is Jazz today ! (Nic Jones / All about Jazz/ New York) … das Highlight des Festivals aber, waren zweifelsohne die Killing Popes. Eine Band die mit ihrer Melange aus Jazz, Hi Hop und Hardcore auf ein nicht einzuschätzendes Publikum trifft. Nach anfänglich völliger Verwirrung über den Gegensatz zwischen Erwartetem und Präsentiertem obsiegte am Schluß das Unerhörte und das zunächst tapfere und dann begeisterte Publikum war letztendlich völlig aus dem Häuschen.

(Bernd Zimmermann / NRW Jazz über das Jazzfestival Südtirol/Alto Adige 2015)

…Doch es gibt natürlich auch das andere, das etwas stoppeligere Gesicht der Jazzwerkstatt Bern. Im letzten Jahr wurde das fünftägige Festival in der Progr -Turnhalle in diesem Blatt noch für seine Liederlichkeit im Umgang mit der Tradition gerügt. Der Jazz werde hier zum Überbegriff, mit dem man jeglichen Schindluder treiben könne. Nach der heutigen Jazzwerkstatt darf zwar immer noch munter über das Fassungsvermögen des Jazzbegriffs diskutiert werden, doch wenn Schindludereien dermassen Spass machen, wie jene des hochkarätig besetzten Kollektivs Killing Popes, dann rücken Definitionsfragen ganz schnell in den Hintergrund.

Wer gedacht hat, nach John Zorn’s Naked City, nach Mike Pattons Fantomas oder Berns Alboth! Könne einen so leicht nichts mehr in Angst und Schrecken versetzten, der hat die Rechnung nicht mit den Killing Popes gemacht.

Das Duo Eldh/Steidle, das neben Frank Möbus und Kit Downes durch den international gefeierten Berner Stimmengewalttäter Andreas Schaerer verstärkt worden ist, berauscht mit einem wilden Gemenge aus Art Rock, Fusion Jazz und Grindcore Gebelle. Hochkomplex durchkomponiert ist dieser

musikalische Wutausbruch, dargebracht unter Aufbietung höchster Instrumentenbeherrschung und erheblich subversiver Energien.

(Der Bund / Bern / Schweiz über das Jazzwerkstatt Bern Festival 2016)

LATE NIGHT CONCERT

sax, drums and poetry

Marc Aisenbrey – voc

Dirk Achim Dhonau – dr, perc

Oli Gutzeit – as, mel